Die FMD stärkt die technologische Resilienz Deutschlands und Europas, indem sie Schlüsselkompetenzen der Mikroelektronik strategisch bündelt, weiterentwickelt und für Industrie und Forschung zugänglich macht.
Die in der FMD kooperierenden Fraunhofer- und Leibniz-Institute arbeiten gemeinsam in verschiedenen Forschungs- und Entwicklungsprojekten, die darauf abzielen, eine leistungsfähige, nachhaltige und wettbewerbsfähige Mikroelektronik- und Halbleiterlandschaft in Deutschland und Europa – von der Forschung bis zur industriellen Anwendung – aufzubauen.
Mit institutsübergreifenden Vorhaben wie der APECS-Pilotlinie, dem German Chips Competence Centre (G3C), dem Kompetenzzentrum Green ICT @ FMD oder der Erweiterung der FMD mit Modulen Quanten- und neuromorphes Computing FMD-QNC sowie Netzwerken wie Chipdesign Germany schafft die FMD durchgängige Strukturen von Design über Fertigung und Integration bis hin zur Systemanwendung. Damit werden kritische Abhängigkeiten reduziert und Schlüsseltechnologien – etwa in den Bereichen Advanced Packaging, Heterointegration, Chiplet-Technologien, neuartige Rechenarchitekturen und ressourceneffiziente IKT – in Europa gebündelt, weiterentwickelt und erprobt.
Als One-Stop-Shop übersetzt die FMD politische Zielsetzungen, etwa aus dem EU Chips Act, in die Praxis: durch Pilotlinien, Demonstratoren, offene Design- und Fertigungszugänge sowie koordinierte Kooperationsmodelle mit Industrie, KMU, Start-ups und öffentlichen Akteuren. So ermöglicht die FMD nicht nur Innovationen auf europäischem Spitzenniveau, sondern stellt sicher, dass Know-how, Technologien und Wertschöpfung langfristig in Deutschland und Europa verankert bleiben.