Kooperation mit Universitäten und Hochschulen

Die enge Kooperation mit den Universitäten und Hochschulen war und ist ein wichtiges Anliegen für die FMD und die in der FMD kooperierenden Institutionen. Die Möglichkeiten der Kooperation sind daher als ein fundamentales Angebot der FMD an die grundlagenorientierten Forschungseinrichtungen zu verstehen.

Angebote für Universitäten und Hochschulen

Verbundprojekte, Joint Labs, Lehrveranstaltungen sowie Betreuung von Abschlussarbeiten und Promotionen: die FMD bietet vielseitige Kooperationsmöglichkeiten

In der FMD sind besonders die Angebote hervorzuheben, die direkt auf eine kooperative Bearbeitung von Forschungsfragestellungen abzielen, wie gemeinsame Arbeit in Verbundprojekten und den Betrieb der gemeinsamen Labore, den sogenannten Joint Labs. Darüber hinaus besteht natürlich die Möglichkeit, Institute der FMD zu beauftragen, spezielle Konzepte aus der Grundlagenforschung auf den Anlagen der Institute hinsichtlich ihrer Eignung in stärker anwendungsorientierten Umfeldern zu verproben. Aufgrund der hohen Qualifikation der Auftraggeber ergeben sich hier vielfältige Möglichkeiten der individuellen Vereinbarung von niederschwelligen Zugängen.

 

Joint Labs

Für längerfristige Kooperationen stellen wir eine gemeinsam nutzbare und fest installierte Infrastruktur zur Verfügung. Qualitativ kann dadurch eine tiefgreifendere Forschung und eine Erweiterung der Kompetenz und Expertise erzielt werden.

Dienstleistungen

Die FMD steht als Dienstleister für die Grundlagen- und Praxisforschung zur Verfügung. Auf Basis exzellenter, technologischer Ausstattung werden praktische Nachweise für neue Theorien (z.B. Prinzipien, Phänomene) und deren Nutzbarkeit verbessert und demonstrierbar.

Praxisorientierte Lehrveranstaltungen

Wissen kann durch Zugang zu modernsten Technologien vertieft werden. Durch Praktika, wissenschaftlich-praktisches Arbeiten sowie druch die Betreuung von Abschlussarbeiten oder Promotionen ergibt sich eine intensive Unterstützung von Studierenden.

Des Weiteren bietet die FMD indirekte Möglichkeiten der Kooperation, die auf die gemeinsame Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses abzielen. Hier sind unter anderem die von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Institutionen der FMD durchgeführten Lehrveranstaltungen, betreute Abschlussarbeiten und Promotionen zu nennen.

Die FMD steht Anfragen für Kooperationen offen entgegen und bildet eine zentrale Anlaufstelle für interessierte Kooperationspartner. Melden Sie sich gerne bei uns mit ihrer Anfrage!

Maßnahmen der FMD zur verstärkten Kooperation mit Universitäten und Hochschulen

Das Projekt ASCENT+ steht für den direkten Zugang zur europäischen Infrastruktur für Nanoelektronik für Universitäten und Unternehmen aus Europa und der ganzen Welt.

Das Netzwerk bietet die Gelegenheit, die besten wissenschaftlichen und technologischen Praktiken auszutauschen, einen Wissens-Innovations-Hub zu bilden, neue Forscher auszubilden sowie ein Forschungsnetzwerk für Nanoelektronik aufzubauen und fungiert als Schnittstelle zu weltweit führenden Industrieunternehmen in der Nanoelektronik.

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Der »iCampµs« ist eine Forschungskooperation aus den 5 Partnern: BTU, FBH, IHP, IPMS, IZM. Die genannten Forschungseinrichtungen führen dazu ihre Kompetenzen mit der BTU Cottbus-Senftenberg im iCampµs in Cottbus zusammen.

Der Campus passt sich ideal in die bestehenden Aktivitäten und Netzwerke ein und ergänzt diese durch sein Angebot sinnvoll.

Zu seinen Zielen gehören der Erkenntnistransfer in die Wirtschaft, die Forcierung des Übergangs Forschung – Entwicklung – Produkt sowie das Prototyping.

Weiterhin stehen Wissensmanagement und –sicherung sowie IP-Sicherung und Identifikation von Innovationspotentialen im Fokus.

Das Roadmapping orientiert sich am Marktbedarf sowie der Identifikation von Ausgründungsmöglichkeiten und Support von Unternehmen bei komplexen mess- & produktionstechnischen Fragestellungen.

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Speziell dieses Lab adressiert seit Oktober 2019 die erhebliche wissenschaftliche Vorlaufzeit, die für InP-Hochfrequenztechnologien notwendig ist. Es ermöglicht Forschern der Universität Duisburg-Essen den Zugang zu epitaktischen InP-Wafern für FBH-Prozesse. Die erreichte Kompatibilität der Prozesse und Wafergrößen sichert, dass die Ergebnisse aus dem SmartBeam-Lab in Duisburg direkt auf Schaltungsprozesse des FBH übertragen und somit sofort für die weitere Verarbeitung in den Anlagen der FMD genutzt werden können.

Das Joint Lab schlägt so die Brücke von der FMD zur grundlegenden THz-Anwendungsforschung an der UDE (DFG SFB MARIE, THz-Integrationszentrum der Universität Duisburg-Essen).
 

Mehr Infos zum Joint Lab sind hier zu finden:

FBH

Universität Duisburg-Essen