Empfehlungen der FMD für den European Chips Act 2.0

Mit dem Vorschlag der Europäischen Kommission zum European Chips Act 2.0 im Juni 2026 ist die Debatte über die zukünftige Ausrichtung der europäischen Halbleiterpolitik in eine entscheidende Phase getreten. Die Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland (FMD) bringt in den laufenden Verhandlungsprozess konkrete Empfehlungen ein, um Europas Wettbewerbsfähigkeit bei Chiptechnologien und die technologische Souveränität nachhaltig zu stärken.

Durchgängiger Lab-to-Industry-Ansatz empfohlen

Aufbauend auf den Erfolgen und Investitionen des ersten European Chips Act fordert die FMD einen stärkeren Fokus darauf, Europas Forschungs- und Technologiekompetenzen schneller in industrielle Wertschöpfung zu überführen. Eine zentrale Priorität sollte dabei ein durchgängiger Lab-to-Industry-Ansatz sein, der Forschung und Entwicklung, Pilotlinien-Infrastrukturen sowie Technologievalidierung und -qualifizierung mit einer schnelleren industriellen Umsetzung verknüpft.

Dazu gehören die Stärkung der Pilotlinien als strategische Technologietransfer-Infrastrukturen, das Ermöglichen von Small-Volume Manufacturing, bessere Rahmenbedingungen für die industrielle Nutzung der Pilotlinien sowie langfristige Investitionen in Europas Forschungsinfrastruktur.

 

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